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Interview mit Thomas Burchardt „An einem Plan B für die Lausitz führt nichts vorbei“

Thomas Burchardt, (51) ist Wirtschaftsinformatiker, Sprecher der Klinger Runde und Vertreter der Domowina für die sorbische Minderheit im Braunkohleausschuss. Er will einen demokratischen und fairen Dialog über die Zukunft der Braunkohle in der Lausitz. Egal, wie es ausgeht: Gewinner und Verlierer sollten sich nicht unversöhnlich gegenüberstehen, meint er.

Man gewinnt den Eindruck, dass mit der Debatte um neue Braunkohletagebaue die Spaltung in der Lausitz zwischen Befürwortern und Gegnern wächst. Wie ist die Stimmung dort?

Die Energiewende verunsichert weite Teile der Lausitz. Die einen erleben, dass die Braunkohle kritisiert wird, und die anderen haben die Hoffnung, dass die Braunkohle die Arbeitsplätze sichert. Und diese Polarisierung wird von vielen vorangetrieben. Die Bergbau-Gewerkschaft IG BCE zum Beispiel behauptet, der Widerstand gegen die Braunkohle in der Lausitz wird von Greenpeace bezahlt. Das ist genauso, als würden wir sagen, alle Politiker sind von Vattenfall bezahlt. Das tut dem demokratischen Konsens nicht gut.

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