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Tagebaubetroffene aus Rheinland und Lausitz tauschen Apfelbäume – Pflanzung in Proschim

erkelenz 6626Am Dienstag, 27. September um 12:00 Uhr wird im vom Braunkohletagebau bedrohten Dorf Proschim öffentlich ein Apfelbaum gepflanzt, den Vertreter aus der Lausitz vom bundesweiten Treffen „Zukunft statt Braunkohle“ aus dem rheinischen Braunkohlenrevier mitgebracht haben. Bereits seit Sonntag steht ein Baum aus der Lausitz in im bedrohten rheinischen Dorf Kuckum.

Der Apfelbaum stammt der Obstwiese des BUND Nordrhein-Westfalen im Abbaugebiet des Tagebaues Garzweiler. Die Obstwiese war zugunsten des dortigen Tagebaubetreibers RWE enteignet und zerstört worden. Später stellte das Bundesverfassungsgericht klar, dass diese Enteignung grundgesetzwidrig war. Von den rechtzeitig vor der Zerstörung geschnittenen Edelreisern wurden seitdem die „Garzweiler Zukunftsbäume“ an vielen Orten im rheinischen Revier gepflanzt.

Nun gibt es erstmals einen Austausch von Apfelbäumen mit dem Lausitzer Revier am anderen Ende Deutschlands. Am Sonntag pflanzten Lausitzer Bergbaubetroffene und die Umweltgruppe Cottbus im vom Tagebau Garzweiler bedrohten Ort Kuckum die Apfelsorte „Gubener Warraschke“. Im Austausch brachten sie eine „rheinische Schafsnase“ mit in die Lausitz.

Ort: Dorfstraße 20, 03119 Welzow, Ortsteil Proschim

Kontakt: Rene Schuster, GRÜNE LIGA Umweltgruppe Cottbus, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, mobil: 0151-14420487


Hier ein kleines Video der Aktion:

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