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Umweltgruppe unterstützt Gottesdienst in Taubendorf

Zeichen gegen Beeinträchtigungen durch Tagebau

Die Umweltgruppe Cottbus begrüßt den für den 24. Juni in Taubendorf geplanten Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung als wichtiges Signal für die Region. Für 14:00 Uhr lädt die Evangelische Kirchengemeinde Region Guben zu einem Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung unter freiem Himmel an der Taubendorfer Mahnglocke.

"Nach zahlreichen Veranstaltungen in Atterwasch und Kerkwitz ist es ein wichtiges Signal, dass die Kirche vor Ort in Taubendorf ist, wo die Probleme mit dem Tagebau jetzt am akutesten sind. Während die Behörden und LEAG erst in diesem Jahr zugaben, dass die Tagebauwirkungen bereits bis zum Pinnower See reichen, hat die Gubener Kirchengemeinde den Kohleabbau schon immer als Problem aller Bewohner der Region erkannt. Mitglieder der Cottbuser Umweltgruppe werden das auch weiter unterstützen und am 24. Juni am Gottesdienst teilnehmen." sagt Dr. Martin Kühne von der Umweltgruppe Cottbus.

Nur wenige Schritte von den Taubendorfer Wohnhäusern soll nach Planung der LEAG in naher Zukunft der Braunkohletagebau Jänschwalde seine äußerste Ausdehnung erreichen. Anwohner, Grundeigentümer und Gemeinde Schenkendöbern fordern gemeinsam mit der GRÜNEN LIGA einen größeren Abstand der Grube vom Dorf. Dieser würde auch den Einfluss des Tagebaues auf die Seen und Naturschutzgebiete der Region begrenzen.
Die Taubendorfer Mahnglocke war im Jahr 2013 als Zeichen gegen den Tagebau errichtet worden und wurde mit Spenden aus der Region finanziert.

Ankündigung durch die Kirchengemeinde: http://www.kirche-guben.de/news-detail/nachricht/pressemitteilung-gottesdienst-zur-bewahrung-der-schoepfung.html

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