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Lausitzer nehmen an kohlekritischem Sternmarsch im Rheinland teil

Am Sonnabend nimmt eine Delegation von Lausitzer Bürgerinitiativen am Sternmarsch der Dörfer im Tagebaugebiet Garzweiler (Nordrhein-Westfalen) teil. Die Fahrt ins Rheinland wird von der Umweltgruppe Cottbus der GRÜNEN LIGA organisiert.

„Der Lausitzer Widerstand gegen neue Tagebaue hat sich über zehn Jahre  bei einem Sternmarsch der vom Tagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer getroffen – jetzt sind Atterwasch, Kerkwitz und Grabko gerettet. Wenn nun erstmals im Rheinland ein Sternmarsch der Dörfer stattfindet, darf eine Delegation aus der Lausitz nicht fehlen.“ sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA.

Um am Sternmarsch teilzunehmen, beginnt die Fahrt aus der Lausitz bereits  gegen vier Uhr morgens in Cottbus.

Am 23. März organisiert das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ einen Sternmarsch der vom Tagebau Garzweiler betroffenen Dörfer, deren Umsiedlung teilweise bereits begonnen wurde.

Bereits seit 2006 haben sich die Initiativen der Tagebaubetroffenen beider Reviere immer wieder gegenseitig besucht und sich bei Menschenketten, Kundgebungen und Tagungen unterstützt. So hatte im Herbst 2016 eine Lausitzer Delegation in Kuckum einen typischen Lausitzer Apfelbaum („Gubener Warraschke“) gepflanzt und dafür eine rheinische Apfelsorte („rheinische Schafsnase“) mit nach Proschim genommen.

Allerdings müssen sich die Lausitzer Aktiven am Sonnabend aufteilen: In Berlin diskutiert die Bundesmitgliederversammlung der GRÜNEN LIGA zeitgleich neben anderen Themen ebenfalls den Stand der Braunkohlepolitik in Deutschand.

Baumtausch 2016: https://www.kein-weiteres-dorf.de/presse/334-schafsnase-in-proschim-gepflanzt-tagebaubetroffene-aus-rheinland-und-lausitz-tauschen-apfelbaeume

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