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Lausitzer Bürger fordern Verkleinerung des Braunkohlentagebaues Jänschwalde

www.ideengruen.de | markus pichlmaierBei eine Protestwanderung gegen den Braunkohletagebau Jänschwalde forderten heute Lausitzer Bürger einen früheren Stop des Tagebaues Jänschwalde. Ein Teil der Teilnehmer zog auch in das geplante Abbaugebiet zu einem von der Enteignung durch den Kohlekonzern LEAG bedrohten Waldgrundstück.

Der Bürgermeister der Gemeinde Schenkendöbern, Peter Jeschke (CDU) erinnerte an die Herbst vom Gemeinderat beschlossene Forderung: „Die Gemeinde Schenkendöbern sieht es als notwendig an, dass durch die Rückverlegung der Abbaukante im Braunkohlenplan ein Fortschreiten der Grundwasserabsenkung nach Norden begrenzt und ein größerer Abstand des Tagebaues Jänschwalde zur Ortslage Taubendorf ermöglicht wird.“

Abriss des Doms von Immerath für Braunkohle: Solidaritätserklärung aus der Lausitz ins Rheinland

Liebe rheinische Bürgerbewegte,

wir Lausitzer Bürger aus Deutschland und Polen haben die Nachricht von der geplanten Sprengung des Doms von Immerath mit Trauer wahrgenommen.

Zeitgleich mit Eurer Mahnwache führen wir am 7. Januar eine Protestwanderung gegen den Tagebau Jänschwalde durch. Der erste Sonntag des Jahres ist der Termin, an dem sich seit 2008 jedes Jahr die Einwohner von Grabko, Kerkwitz und Atterwasch zum Sternmarsch gegen ihre Umsiedlung trafen. Im März 2017 gab der Kohlekonzern nach 10 Jahren Widerstand dieses Vorhaben auf. Auch nach diesem riesigen Sieg bleiben viele Menschen in den geretteten drei Dörfern aktiv. Es ist uns auch wichtig, die Betroffenen der anderen Tagebaue und Kohlereviere weiter in ihrem Widerstand zu unterstützen.

Am Sonntag Protestwanderung gegen Braunkohletagebau

Am Sonntag, den 7. Januar findet eine Protestwanderung gegen vom Braunkohletagebau Jänschwalde verursachte Schäden statt, zu der Anwohner und Umweltverbände einladen. Ab 13 Uhr wandern die Teilnehmer von Kerkwitz in den von der Tagebaurandlage bedrohten Nachbarort Taubendorf. Am ersten Sonntag des Jahres finden bereits seit 2008 regelmäßig kohlekritische Proteste in der Lausitz statt.

"Die Beeinträchtigung von Seen und Schutzgebieten durch die Grundwasserabsenkung des Tagebaus ist für die Menschen vor Ort offensichtlich. Für die Verschleierungs- und Verzögerungstaktiken des Kohlekonzerns und der Bergbehörde gibt es keinerlei Verständnis." gibt René Schuster vom Umweltverband GRÜNE LIGA die Stimmung in der Region um den Tagebau wider.

Protestwanderung gegen Tagebauschäden von Kerkwitz nach Taubendorf am 7. Januar

Tradition der jährlichen Sternmärsche wird fortgesetzt

Für Sonntag, den 7. Januar laden Anwohner und Umweltgruppen zu einer Protestwanderung gegen Tagebauschäden ein. Am traditionellen Termin des Sternmarsches gegen neue Tagebaue gibt es in diesem Jahr eine Winterwanderung von Kerkwitz nach Taubendorf.

Kohlekonzern EPH erpresst deutsche Politik

GRÜNE LIGA fordert Anordnung von Sicherheitsleistungen und macht Landeswirtschaftsminister persönlich verantwortlich

Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert die Landes- und Bundespolitik auf, sich nicht vom Braunkohlekonzern erpressen zu lassen. Laut einem heute veröffentlichten Interview im Wirtschaftsmagazin "Capital" will EPH nur dann für die Tagebaufolgekosten ihrer Tochterfirma LEAG Verantwortung übernehmen, wenn die deutsche Politik gleichbleibende Geschäftsbedingungen für die Braunkohle garantiert.

"Der tschechische Energiekonzern EPH benutzt sein verschachteltes Firmenkonstrukt offenbar, um die deutsche Politik zu erpressen. Dem Konzern müssen jetzt sofort entschlossen die Grenzen aufgezeigt werden." fordert René Schuster, Braunkohle-Experte der GRÜNEN LIGA.

Tagebau Jänschwalde entwässert mehrere Seen

GRÜNE LIGA fordert Stop der Grundwasserabsenkung

Der Umweltverband GRÜNE LIGA fordert das Land Brandenburg auf, keine weitere Ausbreitung der Grundwasserabsenkung durch Kohletagebaue mehr zuzulassen. Das Umweltministerium hat gestern abend gegenüber dem RBB bestätigt, dass der Wasserspiegel von insgesamt sieben Seen im Umland der Stadt Guben durch den Tagebau Jänschwalde absinkt. Eindeutige Tagebaufolgen gibt es demnach beim Pastlingsee, Großsee, Kleinsee und Pinnower See, beim Schenkendöberner und Deulowitzer See schließt das Landesamt sie nicht mehr aus.

Brandenburg blamiert sich bei Umweltministerkonferenz

Braunkohle-Pläne der Landesregierung blockieren Umsetzung des Pariser Klimaabkommens

Mit zwei schematischen Personenumrissen, die den Pro-Kopf-Ausstoß von Brandenburg und Deutschland in Form von Luftballonen anzeigen, protestiert die Greenpeace Regio Ost heute vor der Umweltministerkonferenz gegen die Energiepolitik der brandenburgischen Landesregierung. Die Aktivisten adressieren den Umweltminister direkt mit einem 1,5 × 3 m großen Banner: "Klimaziele beibehalten - nur so klappt's mit Paris, Herr Vogelsänger!" Brandenburg hat dieses Jahr turnusgemäß den Vorsitz der Konferenz, zu der sich die UmweltministerInnen der deutschen Bundesländer heute in Potsdam treffen.

BUND zum Wassergesetz: „An den Herausforderungen der Zukunft vorbei“

Zur gestern im Landtag beschlossenen Novelle des Brandenburgischen Wassergesetzes erklärt Carsten Preuß, Vorsitzender des BUND Brandenburg:

"Bei der Novelle des Wassergesetzes hat die Landesregierung wieder einmal gezeigt, dass ihr Klientelpolitik wichtiger ist als die Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben. So wurde extrem viel Zeit in eine Neugestaltung der Gewässerunterhaltungsumlage investiert, mit der vor allem die Besitzer großer Landflächen bessergestellt werden. Völlig untergegangen sind darüber die wirklich großen Probleme rund um die kostbare und knappe Ressource Wasser. Wirksame Maßnahmen gegen den weit verbreiteten schlechten Zustand der Oberflächengewässer - wie verbindliche Gewässerrandstreifen, auf denen keine Pestizide oder Dünger eingesetzt werden dürfen-, wurden nicht im Gesetz verankert. Den EU-Vorgaben zur Verbesserung der Wasserqualität wird Brandenburg so weiterhin nur hinterherhinken. Die Ausgestaltung des Wasserentnahmeentgeltes setzt keinen Anreiz zum Wassersparen in der Landwirtschaft und privilegiert die ineffizienten Kohlekraftwerke und die Braunkohletagebaue, obwohl diese hohe Folgekosten durch Wasserverschmutzung verursachen. Eine stärkere Berücksichtigung des Gewässerschutzes, die Sicherung des Landeswasserhaushaltes sowie eine Anpassung an den Klimawandel werden mit der nun verabschiedeten Gesetzesnovelle nicht erreicht."

Cottbus: Stadt der Kohlelobby steigt aus der Braunkohle aus

Stadtwerke ersetzen Braunkohle-Heizkraftwerk durch Gasanlage

Der Umweltverband GRÜNE LIGA bezeichnet den Abschied der Cottbuser Stadtwerke von der Braunkohle als Schritt in die richtige Richtung. Laut dem Bericht der Stadtwerke an die Stadtverordneten ist das Braunkohle-Heizkraftwerk mit dem derzeitigen Kohleliefervertrag nicht wirtschaftlich und soll bis 2021 durch mehrere Blockheizkraftwerke auf Gasbasis ersetzt werden. Mit dem benachbarten Großkraftwerk Jänschwalde rechnen die Stadtwerke noch bis 2025, während die Brandenburger Landesregierung diesem Kraftwerk zuliebe ihr Klimaziel für 2030 aufgeben will.

Petition zur Landesplanungskonferenz

Über 25.000 gegen neue Tagebaue und für sauberes Trinkwasser in Berlin und Brandenburg – Kritik an Äußerung des Brandenburger Regierungssprechers

IMG 9679Mehr als 25.000 BerlinerInnen und BrandenburgerInnen fordern gemeinsam mit zahlreichen Umweltorganisationen von Bürgermeister Müller und Ministerpräsident Woidke ihr Trinkwasser vor der Sulfatbelastung durch Kohletagebaue zu schützen. Anfallende Kosten müssen nach dem Verursacherprinzip bezahlt werden. Die Petition „Rettet unser Wasser“ wurde heute in Potsdam vor der gemeinsamen Landesplanungskonferenz überreicht. Die Initiatoren zeigen sich entsetzt über Äußerungen des Brandenburgischen Regierungssprechers Florian Engels, der die Tagebauplanung als „betriebswirtschaftliche Entscheidung der LEAG“ bezeichnete.

Im Landesentwicklungsplan wird der Braunkohle weiter keine Grenze gesetzt. Die Politik in Berlin und Brandenburg gefährdet die Trinkwasserversorgung in der Region, wenn sie auf die Möglichkeit verzichtet, neue Tagebaue und damit auch weitere Sulfatquellen verbindlich auszuschließen.Dabei steht vor allem der Berliner Bürgermeister jetzt in der Pflicht. Schließlich hat ihm das Abgeordnetenhaus klare ökologische Vorgaben für den Landesentwicklungsplan mitgegeben“, erklärt Oliver Powalla von Kohleausstieg Berlin.

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